KassenSichV – Das neue Kassengesetz 2020- was ist wirklich wichtig?

KassenSichV – Das neue Kassengesetzt 2020 – Das Jahr 2020 bringt Neuerungen, denn das Kassengesetz 2020 tritt in Kraft.

Wer ist von den Neureglungen betroffen, worauf muss geachtet werden und wie sehen die regionalen Termine aus, gibt es Unterschiede bei den bisher genutzten Kassenmodellen?

KassenSichV – Das neue Kassengesetz 2020

Das Finanzministerium hat eine Verordnung erlassen, die einen neuen Standard zur Vermeidung von möglichen Manipulationen an elektronischen Registrierkassen ab 01.01.2020 vorschreibt. Das unveränderbare Protokoll der Kassendaten kann durch eine einheitliche Schnittstelle direkt an das Finanzamt weitergeleitet werden. Mit dem neuen Kassengesetz sind für die Gastronomie und den Einzelhandel Änderungen verbunden. Bis Ende 2019 haben die Kunden die Brötchen oft ohne Bon abgeholt, Im Einzelhandel sieht es ähnlich aus, wenn der Kunde keinen Bon haben möchte, fällt er „unter den Tisch“. Die Gastronomie ist ebenfalls betroffen, nach dem Zahlen der Rechnung wird der Kassenbon nur auf Wunsch des Kunden verteilt. KassenSichV – Das neue Kassengesetz 2020, dass ab 1. Januar 2020 umgesetzt wird, ebnet für alle Gewerbetreibende den Weg, mit dem Kassensystem Finanzamtkonform zu arbeiten. Kontrollen durch das Finanzamt sollen 2020 bei elektronischen Kassensystemen verstärkt durchgeführt werden, Verstöße gegen das neue Gesetz werden abhängig vom Einzelfall mit Bußgeldern geahndet.

KassenSichV – Das neue Kassengesetz 2020 – Die Kassensoftware auf den neuen Stand bringen

Die Vorgaben des Gesetzgebers zum KassenSichV – Das neue Kassengesetz 2020 lassen sich mit der passenden Kassensoftware für die elektronischen Kassen verwirklichen. Das aktualisierte Kassensystem für die Gastronomie und den Einzelhandel arbeitet Finanzamtkonform. Sorgenfrei arbeiten mit den elektronischen Kassen und den Kunden ab 2020 auch beim Kauf eines Brötchens den Bon zu überreichen wird im Laufe der Zeit zur Routine. 

KassenSichV - Das neue Kassengesetz 2020

Die Ausgestaltung der KassenSichV – Das neue Kassengesetz 2020 hat viele Facetten. Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat einige Zeit an den Details gearbeitet. Elektronische Kassensysteme sollen in Zukunft eine Zertifizierung der technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) haben. Das Finanzamt hat mit dieser zertifizierten Software die Möglichkeit, mögliche Ungereimtheiten im Kassensystem schneller zu entdecken.). Mit der GoBD werden in Deutschland Unveränderbarkeiten von Transaktionen geregelt, die Verordnung bleibt trotz des neuen neue Kassengesetzes bestehen.

KassenSichV – Das neue Kassengesetz 2020 für elektronische Kassen

Mit dem Beginn des Jahres 2020 wird die zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE) für elektronische Kassen eingeführt. Die Sicherheitseinrichtung besteht aus dem Sicherheitsmodul, dem Speichermedium und der. SchnittstelleAlle Aufzeichnungen des Kassensystems werden sofort gesichert, vom BSI ist die Sicherheitseinrichtung (TSE) zertifiziert worden. Das Sicherheitsmodul protokoliert alle Kassenvorgänge, nachträgliche Stornierungen werden vermieden. Per einheitlicher digitaler Schnittstelle lassen sich die Daten Finanzamtkonform an die Finanzbehörde übertragen. Kassenkontrollen ohne Ankündigung werden vom Finanzsamt seit dem 1. Januar 2018 öfter praktiziert. In elektronischer oder digitaler Art und Weise muss bei jedem neuen Geschäftsvorfall ein dazu passender Beleg für die Belegempfänger ausgestellt werden. Nachträgliche Stornierungen der Buchungen sollen auf diese Weise vermieden werden, dem Kunden bleibt es selbst überlassen, ob er den Kassenbon mitnimmt. Mit der KassenSichV – Das neue Kassengesetz 2020 ist auch eine Kassenmeldepflicht verbunden, alle Arten und Anzahlen der elektronischen Kassen beim Finanzamt bis zum vorgegebenen Stichtag gemeldet werden. Alle Gewerbetreibende mit elektronischen Kassen, die die Meldefrist ungenutzt verstreichen lassen, machen sich dadurch aus Sicht des Gesetzgebers strafbar.

Das Inkrafttreten des neuen Gesetzes 2020

Das Nachrüsten älterer Kassenmodelle für die ordnungsgemäße Kassenführung muss sichergestellt werden, das schreibt das KassenSichV – Das neue Kassengesetz 2020 vor. Für dem Fall, dass sich die elektronischen Kassen gar nicht nachrüsten lässt, kann sie nicht mehr verwendet werden. Ein neues und modernes Kassensystem ist eine wichtige Investition, um die neuen Vorgaben des Finanzamtes zu erfüllen. Eine mögliche Nichtbeanstandungsregelung wird in Einzelfällen nach Rücksprache mit dem Finanzamt angeboten, sie soll nach dem Stichtag am 01.01.2020 dafür sorgen, dass auch Nachzügler mit nicht nachrüstbaren Kassenmodellen im Einzelhandel oder in der Gastronomie genug Zeit für die Neugestaltung der Kassensysteme haben. Die Schonfrist soll besonders für diejenigen gelten, die zwischen dem 25. November 2010 und vor dem 1. Januar 2020 neue Kassensysteme angeschafft haben, die sich nicht nachrüsten lassen. Ab dem 01.01.2020 ist der Verkauf solcher nicht nachrüstbaren Kassensystem untersagt. Die Unmöglichkeit der Umsetzung der neuen Kassenvorgaben muss im Einzelfall vom betroffenen Unternehmer nachgewiesen werden. Die neue Verordnung für das neue Kassengesetz 2020 muss ansonsten fristgemäß in die Realität umgesetzt werden.

Die Kassensicherungsverordnung rechtzeitig realisieren

Finanzamtkonform ins Neue Jahr starten, das gelingt, wenn die Kassensoftware rechtzeitig auf die Umsetzung der neuen Verordnung geprüft wird. Stress ersparen im Betrieb bedeutet, das Nachrüsten der Kassensysteme oder das komplette Umstellen der Kassensysteme mit zertifizierter technischer Sicherheitseinrichtung nach § 9 des BSI-Gesetzes nicht unnötig lange zu verschieben. Die jeweiligen Kassenhersteller sind verpflichtet, den Unternehmern bei der Umsetzung der Kassensicherungsverordnung zu helfen. Steuerberater stehen auf Wunsch den Betrieben beratend zur Seite, um keine wichtigen Termine zu verpassen. Das Tagesgeschäft soll so wenig wie möglich gestört werden, aus diesem Grund kann der Arbeitsalltag nach der Umstellung der Kassensysteme noch effizienter gestaltet werden. Alle Abrechnungen mit der neuen Kassensoftware gehen nach der Umsetzung der Verordnung zur Bestimmung der technischen Anforderungen an elektronische Aufzeichnungs- und Sicherungssysteme im Geschäftsverkehr effizient über die Bühne. Die Einheitliche digitale Schnittstelle spart Zeit bei der Meldung der jeweiligen Kassendaten für den standardisierten Datenexport an das Finanzamt.

Welche Mindest-Anforderungen muss die neue allgemeine Belegausgabepflicht erfüllen?

  • zu den Mindestanforderungen gehört der komplette Name mit Anschrift des Betriebes
  • Vorgangsbeginn und Vorgangsende des geschäftlichen Vorfalls dokumentiert werden
  • Art und Menge der gelieferten Waren oder sonstiger Dienstleistungen werden vermerkt
  • nach § 2 Satz 2 Nummer 2 der Kassenverordnung wird eine Transaktionsnummer vergeben
  • das gezahlte Entgelt mit dem zu zahlenden Anteil an Steuern, der angewendete Steuersatz oder bei Steuerbefreiung ein entsprechender Hinweis darauf
  • Elektronische Aufzeichnungssysteme haben eine Seriennummer, die nach der Anmeldung beim Finanzamt auf dem Kassenbeleg vermerkt sein muss.
  • alternativ wird die Seriennummer des Sicherheitsmoduls auf dem Kassenbon angegeben.
  • ohne maschinelle Unterstützung muss der Kassenbon lesbar sein
  • mit Zustimmung des Belegempfänger ist das elektronisch standardisierte Datenformat zulässig

Was ist noch zu beachten?

  • wichtig ist es, den passenden Kassenlieferanten rechtzeitig zu kontaktieren, damit die Umstellung unterstützend und rechtskonform begleitet wird
  • Gewerbetreibende, die die Cloud TSE nutzen wollen, bekommen einen gebührenpflichtiger Servicevertrag, die Gebühren können je nach Anbieter unterschiedlich hoch sein
  • Ein Vertriebsverbot und Werbeverbot für nicht rechtskonforme Kassen gilt ab dem 1.1.2020
  • Kassenkäufe ab dem 1.1.2020 sollten auf dem Kassenbeleg den Vermerk tragen, dass die Kasse nachrüstbar ist
  • Sinnvoll ist es, sich bei Neukäufen gleich für Kassen mit den neuen Kassensystemen zu entscheiden
  • Methode der Absicherung gibt es unterschiedliche, einige haben Festkosten, anderen haben laufende Kosten
  • Der Steuerberater gibt individuelle Tipps zur Registrierkassenpflicht
  • Das Finanzministerium zahlt in Deutschland keinen Zuschuss für die Umstellung des Kassensystems zur Verfügung
  • Über zwei Millionen Kassen werden umgestellt, der Papierverbrauch steigt an, wenn der Belegempfänger keinem digitalen Kassenbelag zustimmt
  • Bis zum 30.9.2020 ist eine Übergangsphase für nicht nachrüstbare Kassen geplant
  • PC Kassensysteme sind von der Übergangspflicht ausgeschlossen

Fazit

Elektronische Kassen müssen ab 01.01.2020 mit der KassenSichV kompatibel sein. Umweltschützer beanstanden die Flut an Papier, die durch die neue Belegpflicht entsteht. Sie lässt sich umgehen, indem der Beleg-Empfänger den digitalen Ausdruck wählt. Die Technische Sicherheitseinrichtung (TSE) wird als Hardware gekauft oder als Cloud Lösung vom Unternehmen bezogen und hält 3 und 7 Jahre. Regionale Unterschiede beim Inkrafttreten der KassenSichV sind möglich, der Berater vom örtlichen Finanzamt informiert gerne über individuelle Übergangsfristen aufgrund älterer Kassenmodelle. Beratend steht auch die Kassenprofis-nord.de den Betrieben bei der Umstellung zur Seite.

Kontakt

Fon 0451 - 160 860 560 | Fax 0451-160 8605-99 | info@kassenprofis-nord.de

Bildquelle: AdobeStock: Koonsiridusanpetkovic1pikselstock

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